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Es gibt zwei Möglichkeiten um von Süden her in das Penser Joch einzusteigen. Beide sind schön, auf ihre Art. Von Bozen her kommend gelangt man am Schloss Runkelstein vorbei, welches in mitten der Einfahrt zur Schlucht auf einem Felsen trohnt in eine traumhafte felsige Landschaft. Die Strasse folgt in unendlich vielen Kurven und unzähligen Felsentunneln dem Flüsschen Torrente in Richtung Norden zum Pass. Der zweite Einstieg kann über den Ritten erfolgen. Ein sehr schmales Strässchen hangelt sich an der Ostseite des Tales in vielen kleinen Kurven und Serpentinen hinab in’s Sarntal. Beide Strassen treffen sich am Talboden bei einem Schnellimbiss.
Von hier geht es weiter talaufwärts auf eine kleine Hochebene. Wir empfehlen immer das Penserjoch von Süden her zu fahren, wenn möglich am Morgen. Dann steht die Sonne schön tief und die Schlagschatten verwandeln das Tal in ein kontrastreiches Bildermeer. Bei Sarntheim (ital. Sarentino) öffnet sich das Tal zu einer kleinen Hochebene. Diese Landschaft ist karg und zeigt wenig Bewuchs. Schroffe Felsen säumen den Weg, der weiter hinauf durch grüne Almen führt.
Am Ende des Sarntales biegt die Paßstrasse in einer leichten Rechtskurve in’s Pensertal ab und gewinnt nun oberhalb der Baumgrenze zügig an Höhe. Der Belag ist bombig, die Kurven übersichtlich und selbst die Kehren sind zügig zu fahren. Fahrspass pur. Oben am Pass bietet ein Gasthaus die Möglichkeit zur Einkehr und von der Passhöhe aus geniesst man einen hervorragenden Rundumblick zurück in’s Pensertal und gegenüber hinein in’s Eisacktal.
Von der Passhöhe hinab nach Sterzing führt die Strasse grösstenteils durch Wald. Ab und zu eröffnet sich jedoch eine Lücke mit einer Parkmöglichkeit. Hier sollte man nicht einfach nur vorbeizischen, sondern anhalten und den Blick in’s Eisacktal schweifen lassen. Eine grandiose Bergwelt. Von Sterzing geht es links entweder über den Jaufenpass oder den Brenner, rechts ab ermöglicht den Weg in’s Eisacktal zurück nach Bozen oder in Waidbruck links ab hinein in die Sellarunde.
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