Passo di Manghen

 

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12. Februar 2013

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Italien

Passo Manghen

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

Juli - Oktober

2.047m

Molina - Borgo Valsugana

40 km 

N 46°10´18”    E 011°26´22”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Panorama Passhöhe Passo Manghen

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Ja, wir sind noch in Südtirol, auch wenn der Passo Manghen im südlichsten Zipfel liegt. Der Einstieg in den Passo Manghen von Norden kommend erfolgt bei Molina. Molina erreicht man über drei mögliche Wege. Der schnellste Weg kommt über Bozen und dann bei Ora hinauf in das Val di Femme. Obwohl die Strecke ab Ora super zu fahren ist, da gut ausgebaut, Megakurven, hat man von Bozen bis Ora nur Hauptverkehr und Gestank. Enge Orte und viel Verkehr.

Lohnender ist da der Weg über das Lavazejoch (Ital. Passo di Lavazé) aus dem Eggental kommend. Diese Strecke ist landschaftlich ein Gedicht, schmale Strasse und etliche Kurven. Man muss dann nur am Ende des Lavazejochs in Cavalese aufpassen dass man sich nicht verfranst. Passiert uns immer wieder. Am besten hält man sich in Cavalese am Kreisverkehr immer in Richtung Ora zur N48. Hat man diese erreicht, dann links und gleich wieder rechts in Richtung Molina. Dann klappt’s.

Der weiteste Anfahrweg ist über den Karerpass, Fassatal und das Val die Fiemme. Mässig empfehlenswert, da Hauptstrasse. Hat man den Wegweiser zum Passo Manghen gefunden, wobei sich hier die Strassenkarte des Touringclub Italiano “Trentino - Alto Adige” im Maßstab 1:200.000 unbedingt anbietet (ISBN 88-365-1737-4), dann geht es erst einmal ein kleines Tal, einer schmalen Strasse folgend leicht bergan. Die Strasse wird enger und entschwindet in dichtem Nadelwald. Stetig in Serpentinen bergan windet sie sich wie ein etwas breiterer Flurbereinigungsweg bergan. Vorsicht. Die Italiener kennen hier jede Kurve und so ein Ciquecento hat bergab richtig Speed.

Kurz vor der Passhöhe lichtet sich der Wald und der Weg, Strasse ist etwas übertrieben windet sich weiter bergan. Man glaubt bald an einer Alm zu enden, doch weit gefehlt. Dies ist ein Pass und gut befahren. Kurz vor der Höhe jodelt uns eine CD entgegen. Eine kleine Holzhütte lädt zum verweilen ein. Gut 400m ist dann die Passhöhe erreicht. Von hier kann man den Ausblick in Richtung Süden und das Tal Val di Calamento geniessen. Abwärts geht’s dann erst mal zwischen Almwiesen, dann durch kleine Wäldchen mit vielen Kurven bis Telve erreicht ist.

Jetzt nur nicht verwirren lassen. Am Besten geht es weiter über den Passo di Brocon, also links herum, immer in Richtung Strigno und Pieve Tesino halten. Dann klappt’s auch. Super typisch italienische kleine Dörfer, urig und original, null Tourismus. Der Strassenbelag des Passo Manghen ist einmalig gut. Bis auf die Walddurchquerungen einfach zu fahren. Im Wald liegen oft Lärchennadeln, also glitschig - und an die tieffliegenden Fiat Cinquecento denken.

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