Pordoijoch
Passo Pordoi

 

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12. Februar 2013

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Pordoijoch Passo Pordoi

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

durchgehend

2.239m

Canazei - Arabba

21 km 

N 46°29´15”    E 011°48´44”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Panorama Pordoijoch

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Das Pordoi Joch liegt genau auf der Grenze zwischen Südtirol und dem Veneto und ist Teil der Strata Statale delle Dolomiti, der sogenannten grossen Dolomitenstrasse zwischen Bozen und Cortina d’Ampezzo. Der Pass beginnt am westlichen Zipfel in Canazei im Fassatal und führt in den ersten Kehren durch einen Nadelwald auf der gleichen Route wie die Sella Joch Strasse. Nach etwa 5 Kilometer wird eine Weggabelung erreicht. Geradeaus geht es weiter zum Sellajoch, rechts der Serpentine folgend hinauf auf der SS48 zum Pordoijoch.Seilbahn hinauf zum Piz Boé (2.950m)

Die Strasse windet sich am Hang empor, wobei man einen kleinen Einblick in den hier stattfindenden Wintersport bekommt. Immer wieder überqueren Holzbrücken oder Liftseile die Strasse um im Winter den Urlaubern das maximale Schneevergnügen zu bieten. Auf der halben Höhe tritt die Strasse aus dem Baumbereich heraus und wir erreichen die erste grosse Seilbahnstation mit einigen angrenzenden Hotels. Jetzt ist der Blick frei zur Sella, der Marmolada und hinauf zum Joch. Es lohnt sich hier anzuhalten um einen Rundblick zu geniessen.

Enge, jedoch gute und griffige Serpentinen führen hinauf zum Joch. Hier oben tobt dann der Touristenrummel. Seilbahnstation, einige Hotels, Andenkenläden und fliegende Händler hoffen auf gute Umsätze. Busse spucken eine Unzahl mit Kamera behängter Touristen aus und man stellt schnell fest, hier muss das Zentrum des Dolomitentourismus sein. Daher unsere Empfehlung. Wenn schon im Monat August, dann sehr früh, also vor 10:00 über das Pordoijoch. Ansonsten für die Touren den Juni oder September wählen.

Ist die Passhöhe überschritten eröffnet sich ein herrlicher Blick hinab nach Arabba. Nahezu jede Kehre ist zu erkennen. Kein Baum, kein Strauch, alles für den Skitourismus platt gemacht. Etliche Lifte kreuzen die Strasse. In engen, jedoch gut zu fahrenden Kehren geht es hinab nach Arabba. Von hier aus links ab erreicht man über den Passo di Campolongo den Ort Corvara. Geradeaus um den Col di Lana herum, weiter der grossen Dolomitenstrasse folgend findet man den Einstieg zum Falzarego oder Passo di Giau.

Um den Col di Lana und Falzarego Pass tobte damals der Dolomitenkrieg mit am heftigsten. Im Verlaufe des Krieges wurde sogar eine ganze Bergkuppe weggesprengt. Noch heute sieht man auf der Strecke Arabba, Falzarego, Corvara und Passo di Campolongo die Auswirkungen dieses Wahnsinns.

 

 

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