Passo di
Valparola

 

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12. Februar 2013

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Passo di Valparola

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

durchgehend

2.197m

Altino - Falzarego

16 km 

N 46°31´47”    E 011°59´22”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Panorama Passo di Valparola

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Der Passo di Valparola verbindet die Passhöhe des Passo di Falzarego auf der Seite der Provinz Veneto mit dem Gadertal in der Provinz Südtirol. Im Ersten Weltkrieg erbaut um die Nachschublinie zum Kampfgebiet am Falzarego mit Waffen und Munition zu versorgen, ist die Strasse heute relativ gut ausgebaut und gut zu befahren. Wir empfehlen den Pass von Nordwesten, also dem Gadertal aus zu erklimmen, denn dann hat man die schönsten Kurven bergauf und ein stetiges, gleichmässiges Schwingen ist möglich. Einstieg also von Corvara kommend in Villa Stern di Badia, rechts ab in Richtung Cortina d’Ampezzo.

Blick hinauf zum ValparolaAus Villa Stern heraus steigt die Strasse durch kleinere Ortschaften und Almwiesen in leichten Kurven an, stetig unterbrochen mit Geschwindigkeits- beschränkungen, die bedingt durch den regen Verkehr und die vielen Fussgänger absolut ihren Sinn machen. Kurz darauf verschwindet die Passstrasse im Val di San Cassiano auf einer kleinen Hochebene in dichtem Nadelwald. Ab und zu zeigt ein Wegweiser dass sich hier etliche Campingplätze verborgen halten, bevor die Strasse vor der Gipfelgruppe der Tofanen in die ersten Serpentinen einsteigt.

Wir verlassen den Nadelwald und ein traumhafter Ausblick öffnet sich in Richtung Westen nach Corvara hinüber. Wird der Pass am Vormittag befahren, dann steht die Sonne im Rücken und erlaubt traumhafte Aufnahmen des Col di Lana, der im Ersten Weltkrieg traurigen Ruhm erlangt hat. Kurz vor der eigentlichen Passhöhe befindet sich auf der rechten Seite ein kleines Gasthaus. Dies hat zwar die in den Dolomiten üblichen Preise, lädt jedoch zu einer kurzen Rast und einer Portion Spaghetti ein.

Hinter dem Haus liegt ein kleiner See und von hier aus eröffnet sich der Blick auf die eigentliche Passhöhe, welche heute noch die Ausmasse des damaligen Kriges wiederspiegelt. Riesige abgesprengte Felstrümmer, Schützengräben, Höhlen und Stellungen zeugen von der blutigen und heftigen Auseinandersetzung.

Über die Passhöhe reicht der Blick hinüber zum Passo di Falzarego auf welche die Strasse nach etwa zwei Kilometer einmündet. Hier empfehlen wir den Besuch der kleinen Kapelle rechts gelegen am Ende des Passo di Valparola, oder liegt diese Kapelle schon am Passo di Falzarego. Egal - es lohnt sich (siehe Gruppenbild oben). Nein, wir sind nicht im Winter hier durchgekommen, sondern Anfang September. Über Nacht hatte es bis auf 1.500m herunter geschneit und alle Dolomitenübergänge in weissen Puderzucker gehüllt. Alle Passstrassen waren jedoch trocken und zum Zeitpunkt der Aufnahme hatten wir 18° Grad.

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