Passo di
Aprica

 

Inhaltsverzeichnis
Suche auf Alpentourer.de
Alle Wörter
irgend welche Wörter
Exakte Sätze

 

 

30. Dezember 2010

Gästebuch

Unser Gästebuch

 

 

 

 

Schweiz

Apricapass Passo dell’Aprica

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

durchgehend

1.175m

Villa di Tirano - Edolo

28 km 

N 46°9´12” E 010°8´59”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

 

Panoramabild steht noch nicht zur Verfügung

 

Schon im Mittelalter suchten die Reisenden eine zügige Verbindung aus dem Engadin über den Bernina kommend hinüner ins Valcamonica und weiter über den Passo di Tonale ins Trentin. Auch der Tourenfahrer wählt diesen Übergang gerne um schnell aus dem Bündnerland und Engadin, hinüber nach Bozen oder zum Gardasee zu gelangen.

Von der Ostseite, also aus dem Veltlin und Graubünden her kommend, lässt sich der Passo dell’ Aprica von zwei Stellen her anfahren. Die erste Möglichkeit und unserer Meinung nach die schönere der beiden Varianten, ist in Villa di Tirano, von Tirano auf der SS38 her kommend links abzubiegen und über den Bahnübergang durch den kleinen Ort Stazzona die Talflanke zu erklimmen. Der eigentlich offizielle und breit ausgebaute Einstieg ist jedoch in Tresenda.

Der Passo dell’Aprica ist ein reiner Sattel und bietet auch heute noch dem Verkehr eine Hauptader über den Berg. Die Strasse hinauf zum Wintersportort Aprica ist breit ausgebaut und in der Regel, gerade im Sommer, heftig durch schwere LKWs befahren. Ein Genuss für Tourenfahrer sind jedoch zwei Abschnitte. Zum Einen die Strecke vom Bahnübergang durch Stazzona bis hinauf zur breit ausgebauten Strasse und der Streckenabschnitt nach Aprica hinüber bis Edolo.

Ist man in Villa di Tirano über den Bahnübergang abgebogen, so entlässt einen der Strassenverkehr und wir tauchen in die kleinen engen Gassen von Stazzona ein, die uns durch winkelige Gassen ein Stück über den Talgrund hinauf bringen um dann am Ende des Ortes in eine schmale Strasse zu münden, welche durch recht dichten Wald führt und nur ab und zu einen Blick zurück ins Tal erlaubt.

Ist der Sattel nach der letzten Serpentine der breit ausgebauten Strasse erreicht, so befindet man sich direkt in Aprica, einem eher unscheinbaren italienischen Wintersportort, den die Strasse nahezu am Lineal gezogen durchquert um dann am Ortsende in vielen Kurven und engen Schluchten bis Edolo genügend Fahrspass zu vermitteln. Auf diesem Streckenabschnitt ist Vorsicht geboten, sind doch einige Kurven entlang des Hanges recht unübersichtlich und die Italiener gewöhnt Kurven zu schneiden.

Interessante regionale Links zum Passo dell’Aprica