Forcola di
Livigno

 

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12. Februar 2013

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Italien

Forcola di Livigno

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

Juni - November

2.315m

La Motta - Livigno

19 km 

N 46°26´29”    E 010°03´22”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Panorama Forcola di Livigno

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Livigno, ein ruhiges, abgelegenes Hochtal inmitten von Bergketten eingebettet ist eine sogenannte Zona Franca, was soviel bedeutet wie Zollfreibezirk. Dies führt dazu, dass zum Beispiel 1 Liter Superbenzin im Jahre 2000 genau 1.300 Lire oder umgerechnet etwa DM 1,30 gekostet hat. Letzte Preisinfo aus dem Jahre 2005 waren 63 Eurocent für einen Liter Superbenzin. Das Tal ist von drei Seiten zu erreichen, das ganze Jahr über von Zernez aus dem Unterengadin kommend durch den mautpflichtigen Tunnel, von Italien her über den Passo di Foscagno, oder von der schweizer Seite über den Forcola di Livigno.

Der Forcola di Livigno zweigt auf der Südseite, einige Kehren nach der Passhöhe des Bernina Passes links ab und folgt einem kleinen kargen Tal sanft bergauf. Nach wenigen Metern wird die schweizer Grenzstation passiert und der Tourenfahrer fährt über eine von Frost zerklüftete Strasse durch ein Niemandsland bis zur Passhöhe, die nach wenigen Kilometern erreicht ist. Hier befindet sich dann auch die italienische Grenzstation.

Von nun an öffnet sich der Blick in das Tal von Livigno, in welches der Reisende, der Passtrasse folgend stetig leicht bergab fahrend bis nach Livigno hinein folgt. Es herrscht reger Betrieb, zumal viele mit Autos und Wohnmobilen zu den unzähligen Supermärkten und Geschäften nach Livigno unterwegs sind um zollfrei einzukaufen. Entsprechend lange ist die Wartezeit bei der Ausreise, denn die Zollbeamten kontrollieren sehr gut. Ein Vorbeimogeln mit dem Motorrad an der Autoschlange wird von den Beamten mit Nichtbeachtung bestraft, bis man sich an der alten Stelle in der Schlange wieder eingereiht hat. Harte SItten.

Das Tal von LivignoDie Pässe sind nur während der Saison zu empfehlen. Im Winter ist das Tal lediglich durch den Tunnel zu erreichen und durch den Wintersport meistens gut gefüllt. Die Auffahrt vom Bernina bis zur italienischen Grenze ist landschaftlich sehr schön und man fühlt sich in einen alten Karl May Film zurückversetzt. Geröllhalden, wenig Grünes, ein enger Taleinschnitt, wobei die Abfahrt hinunter in das Tal trotz Verkehr sehr übersichtlich ist und zügig von statten geht.

Der Reisende sollte sich die Zeit nehmen und in Livigno ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Die Preise sind schon einmalig und die Auswahl enorm. Um die Maut zu sparen, empfiehlt sich die Ausfahrt dann über den Passo di Foscagno, dessen Abzweig man im Dorf beinahe übersieht. Über diesen Pass gelangt man dann nach Bormio und weiter zum Stilfser Joch und zum Passo di Gavia.

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