Lukmanier
pass

 

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15. Februar 2013

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Schweiz

Lukmanierpass

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

Mai - November

1.914m

Biasca - Disentis

61 km 

N 46°33´52”    E 008°48´6”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Lukmanierpass Panorama

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Der Lukmanierpass verbindet den nördlich gelegenen Kanton Graubünden mit dem südlichen Tessin, wobei die Kantongrenze genau über die Passhöhe verläuft. Ausgehend von Disentis im Vorderrheintal gelegen, verläuft der Pass in Südrichtung bis hinunter nach Biasca. In Disentis selbst hat der Reisende die Wahl entweder rechts über den Oberalppass nach Uri oder links über den Lukmanier in einen anderen Kanton zu wechseln.

Wir verlassen Disentis und die berühmte um das Jahr 750 gegründete Abtei St.Martin, das älteste Benediktinerkloster der Schweiz und schlängeln uns auf einer mäßigen mit Betonplatten durchsetzten Strasse durch kleinere Tunnels in die Höllenschlucht hinein in Richtung der Ortschaft Medel. Die Strasse verläuft unspektakulär  im Val Medel stetig bergan und wir nur durch sehr wenige weit gezogene Kurven oder ein paar Serpentinen unterbrochen.

Benidiktinerabtei St. MartinKleinere Ortschaften mit Walserhäusern und Holzstadel werden durchmessen bis kurz vor der Passhöhe der Stausee Lai da Sontga Maria auftaucht. An der Südseite, kurz hinter dem Hospiz befindet sich die dazugehörige Kapelle und die Marienstatue. Auf Höhe der Staumauer führt die Paßstrasse durch eine Lawinengalerie, welche bis in den Frühsommer hinein im letzten Stück vereist sein kann. Also VORSICHT!

Das Hospiz hat eine sehr schöne Sonnenterasse mit Windschutz, jedoch sollte in dieser Höhe immer Sonnenmilch mit dem entsprechend hohen Lichtschutzfaktor verwendet werden, sonst gibt es rote Nasen. Südlich fällt die Paßstrasse leicht in’s Valle Santa Maria ab. Wir folgen durch lichte Nadelwälder bis sich der Talkessel des Valle di Blenio mit der Ortschaft Olivone öffnet. Von nun an ist wieder Kurvenspass angesagt. Gut ausgebaut mit etlichen Serpentinen schrauben wir uns bis nach Olivone hinunter.

In Olivone sollte man einen Abstecher nicht versäumen. Kurz vor Olivone zweigt eine kleine Strasse über Camperio durch einen Tunnel hinauf zum Lago di Luzzone. Nach einem Steilanstieg von 12% erreicht man über eine wunderschöne kleine Strasse die Staumauer des Stausees.

Ab Olivone südwärts empfängt uns das typische Landschaftsbild des Tessin. Bis in die Höhen hinauf bewaldete Steilhänge durch die sich die Strasse unspektakulär in Richtung Süden zieht. Aber Halt! Es lohnt sich den Rechtsabzweig bei Motto über Ludiano nicht zu verpassen. Etliche kleine Grottas laden zu einem herrlichen italienischen Mittagessen ein.

Die Paßstrasse stößt dann bei Biasca auf einen Kreisverkehr. Rechts ab geht es auf der alten St. Gotthard Paßstrasse über Faido nach Airolo, geradeaus auf die Autobahn und links durch Biasca in Richtung Süden. Entweder wieder zurück nach Graubünden über den San Bernardino, oder weiter über den Monte Ceneri an den italienischen Seen entlang in Richtung Splügenpass oder Malojapass.

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