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Es gibt mehrere Möglichkeiten den Ort Santa Maria Maggiore im Centovalli zu erreichen. Zum Einen natürlich über Locarno und das Centovalli, aber beinahe genauso spannend durch das Valle Cannobina von Cannobio aus, immer dem kleinen Flüsschen Cannobino folgend. Cannobio ist die erste grössere Ortschaft hinter der Schweizer Grenze und lädt mit dem schönen alten Panorama eines Fischerdorfes ein zum verweilen. Es lohnt eine der engen Gassen hinab zur Strandpromenade zu rollen, idealerweise am Ende des Ortes in Richtung Süden und in einem Strandcafe einen Cappucino zu geniessen.
Von Norden auf der SS34 her kommend, zweigt die Strasse ins Valle Cannobina am Ende des Ortes rechts ab. Wir folgen dem kleinen Flüsschen durch ein schattiges Tal, welches die meiste Zeit durch dichten Laubwald führt. Die Strasse selbst ist in einem mässigen Zustand, jedoch entlohnt die Natur mit ihren Eindrücken.
Etliche kleine Ortschaften werden durchquert, wo man meint die Zeit ist stehen geblieben. Nach etlichen Kilometern steigt die schmale Strasse dann in mehreren Serpentinen an und der Wald wird lichter, bis sie dann durch Wiesen und leichte Gebirgszüge führt. Wir erreichen den Ort Finero und kurz darauf mit fast 1.000m den höchsten Punkt der kleinen Passtrasse.
Danach führt die Strasse stetig bergab in einen Talsenke nach Santa Maria Maggiore. In Malesco treffen wir dann auf die Verbindungsstrasse zwischen Domodossola und Locarno. Geradeaus führt der Weg weiter nach Domodossola und dem Simplonpass, rechts, über den Bahnübergang gelangen wir ins Centovalli und nach Locarno, zurück zum Lago Maggiore.
Diese kleine Verbindungsstrasse ist sehr abgelegen und Tankstellen sind nicht vorhanden. Ebenso sieht es mit Stand 2009 mit der Handyverbindung aus, obwohl man in Italien eigentlich in jedem Erdloch mit dem Handy telefonieren kann. Es lohnt auch in den kleinen Ortschaften anzuhalten um in einer „Bar“ einen Espresso zu geniessen. Der Italiener trinkt übrigens nach dem Mittagessen üblicherweise keinen Cappucino mehr. Das überlässt er meistens den Touristen.
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