Tour St.Bernard
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2. Januar 2010

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Mit dem Autoreisezug bis Lindau
Es ist Sonntag der 3. Oktober 1999, früh morgens 5:00 Uhr. Gerade schleichen sich die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont, als sich Norbert mit seiner 1100 KAWA durch ein dumpfes Grollen ankündigt. Wir wollen uns noch mit Frank treffen und dann zum Autoreisezug nach Köln, auf den Autoreisezug. Wir hatten uns im Vorfeld dieser Tour diesbezüglich etliche Gedanken über die Anreise gemacht und diesen Umstand auch sehr kontrovers diskutiert, denn schliesslich wollten wir ja nicht als Warmduscher gelten. Letztendlich siegte aber dann doch die Vernunft und sämtliche finanziellen Argumente sprachen für den Autoreisezug.

Schon eine verrückte Idee, im Oktober noch ins Mt. Blanc Gebiet zu fahren, aber die letzte Möglichkeit vor dem ersten Schnee noch einmal Pässe zu fahren und die wollten wir uns ganz sicher nicht entgehen lassen.

Es ist noch ziemlich frisch um diese Uhrzeit als wir über die Autobahn nach Köln anfahren und wir sind dann auch mit die Ersten an der Verladerampe in Köln-Porz. Eigentlich sind wir froh, dass Frank die Idee mit dem Autoreisezug hatte. Von Köln nach Lindau, abladen. Dann am Bodensee entlang bis Meersburg, mit der Fähre nach Konstanz und über Zürich bis in die Gegend von Luzern. Nach Entlebuch in den Gasthof Drei Könige, das war unser erstes Tagesziel.

Die Empfehlung für Entlebuch hatten wir von einem Motorrad Tourenfahrer den wir letztes Jahr in der Schweiz im Berggasthaus Beverin getroffen hatten. Er hatte von dem Gasthof in den höchsten Tönen geschwärmt. Nun ja, wir werden sehen.

Wir erreichen den Verladebahnhof und stellen die Motoren ab. Der erste Bahnbeamte lässt sich blicken. Müde winkt er uns zur Verladeöffnung. Wir dürfen als Erstes in die Waggons einfahren. Kopf einziehen heisst die Devise, denn die Ladehöhe ist sehr niedrig. Langsam fahren wir, den Kopf auf dem Lenker bis nach vorne.

Auf dem AutoreisezugWir bekommen ein paar Gurte gereicht und schnallen unsere Motorräder fest. Lieber selber gemacht, als dann die Verkleidung kaputt. Der Beamte hat Verständnis. Dann warten wir auf den Zug aus Düsseldorf. Dieser wird die Wagen aus Köln noch mit ankuppeln und dann in Richtung Süden fahren. Nachdem der Zug aus Düsseldorf angekuppelt war, ging es dann endlich los.

Während wir gemütlich ein ergiebiges Frühstück zu uns nahmen, zog der Rhein zwischen Koblenz und Bingen an uns vorbei.

Zu dieser Jahreszeit steht und fällt eine Alpentour natürlich mit dem Wetter. Wie wird sich wohl das Wetter entwickeln?

Um diese Frage immer zur rechten Zeit beantworten zu können, hatte Frank seinen Laptop und das Handy mit im Handgepäck eingepackt. Mit dieser Technik versuchten wir dann schon während der Fahrt über GSM Internetkontakt zu bekommen um das Schweizer Radarbild zu laden. Swissmeteo stellt stündlich ein aktuelles Wetter Radarbild ins Internet. Mit dieser Hilfe war die weitere Tour schnell abgesteckt, denn nass werden wollte eigentlich keiner von uns. Wie sich dann später herausstellte war es eine der besten Entscheidungen auf dieser Tour.

 

 

 

 

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