Tour St.Bernard
Seite - 2 -

 

Inhaltsverzeichnis
Suche auf Alpentourer.de
Alle Wörter
irgend welche Wörter
Exakte Sätze

 

Update 

2. Januar 2010

Gästebuch

Unser Gästebuch

 

 

 

 

 

 

Alpentops.de - TOP Alpen-Sites

 

 

Fährüberfahrt bei MeersburgDie Fähre bringt uns nach Konstanz
Es ist später Nachmittag, 15:00. Emsige Hektik auf den Waggons. Jeder versucht sein Fahrzeug zügig zu finden um nicht als Hindernis für die anderen Passagiere zu fungieren. Zügig wird in Lindau abgeladen und die ganze Kolonne quält sich über die ersten Ampeln. Zum Glück biegt die Blechlawine rechts ab in Richtung Schnellstrasse.

Wir jedoch halten uns links in Richtung Kressbronn, denn wir wollen die Uferstrasse geniessen welche seit dem Bau der Schnellstrasse sehr ruhig geworden ist. Von hier hat man einen leicht erhöhten Blick auf den See, mit dem gesamten Alpenpanorama im Hintergrund. Links, leicht hinter uns liegt Bregenz, überragt durch den Hausberg, dem Pfänder.

Rechts daneben erkennt man das ausgedehnte Delta des Rheins. Daneben die sanften Höhenzüge des Appenzeller Landes. Wir geniessen die Fahrt bis Meersburg, wo wir uns auf der Fähre mit einer weiteren Gruppe von Motorradfahrern treffen. “Wohin soll’s gehen? Ach, auch Pässe fahren-“; Schnell kommt ein Gespräch zustande.

Der See ist ruhig, der Himmel klar, Herz was willst du mehr. Runter von der Fähre, durch Konstanz durch bis nach Kreuzlingen und Ruck-zuck über die Schweizer Grenze auf die Autobahn nach Zürich. Dank der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120km/h ist die Fahrt auf Schweizer Autobahnen relativ stressfrei. Wir fahren auf der N2 in Richtung Luzern und verlassen die Autobahn an der Anschlussstelle Dagmersellen in Richtung Willisau. Wir wählten für diese Anfahrt die Autobahn, denn sonst hätte die Anfahrt zu unserer Unterkunft nach Entlebuch den Zeitrahmen komplett gesprengt. Üblicherweise wählt man die gemütlichere Tour durch das Schweizer Mittelland.

Wo um Himmels Willen liegt Entlebuch
Wetterkapriolen im Oktober
Wir verlassen die Autobahn. Von nun an geht es stetig bergauf, die Strassen werden kurviger und enger. Der Geruch von Heu liegt in der Luft. Gegen 18:00 erreichen wir das Hotel Drei Könige und werden von der Chefin persönlich empfangen. Schnell ist die Unterbringung unserer Motorräder geklärt, und nachdem sich das Garagentor geschlossen hat, meldet sich der erste Hunger.

Aber Moment mal. Wieso das Garagentor geschlossen. Wir hatten uns schon gewundert warum alle anderen Garagentore offen standen und unseres auch so aussah, als ob es seit Jahrhunderten nicht mehr bewegt worden war. Die Erklärung und die Überraschung erlebten wir dann am nächsten Morgen.

Das Abendessen - was für ein Mahl. Hirsch Carpaccio, Rehpfeffer mit von Hand geschabten Spätzle und ein tolles Bier. Ja, die kulinarischen Genüsse dieser Gegend können sich sehen lassen. Schnell kommt man ins Gespräch und erfährt, dass der beste Weg hinüber ins Berner Oberland über den Brünigpass geht. Wir müssten jedoch aufpassen, da die Schweizer zur Zeit ihr Obligatorisches hätten. Wir stutzen zuerst wegen des Begriffs, wurden jedoch schnell aufgeklärt. Die Schweizer dienen bei Militär und müssen einmal im Jahr Schiessübungen machen. Diese fänden in der Region am Brünigpass statt. Wir sollten daher etwas aufpassen. Nachdem wir die erste Zigarre geraucht, und das x-te Bier genossen hatten, brach erneut unser Planungsfieber aus.

 

 

 

 

- Seite 2 -

 

<- Zurück

 

Weiter ->

 

[Übersicht] [Seite 2] [Seite 3] [Seite 4] [Seite 5] [Seite 6] [Seite 7]