Tour St.Bernard
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2. Januar 2010

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Blick auf das Kloster der BerhardinerzüchtungAls wir oben angekommen im Bistro auftauchten, staunten die Herren vom Streudienst nicht schlecht: ”Ca va? Ah, ca va bien.” Schnell hatten wir unseren Aufstieg über die Südrampe erklärt und das Gespräch dehnte sich rasch mit Brocken auf Englisch sowie mit Händen und Füssen, weiter aus.

Hier oben werden heute immer noch die berühmten Bernhardiner gezüchtet, erfuhren wir dann im Detail. Doch heute war hier oben am Hospiz auch für die Bernhardinerhunde Aufbruchstimmung. Alle Hunde wurden verladen und ins Tal gebracht, da im Winter hier oben kein Lawinensuchdienst mehr vorgesehen ist. Diese Zeiten sind endgültig vorbei.

Zum Petit San Bernard
Nach ausgiebiger Rast fahren wir weiter. Hinab bis nach Aosta, und dann wieder hinauf in Richtung Mt.Blanc Tunnel. Da dieses für den Verkehr durch den Brand immer noch gesperrt ist treffen wir nur ab und zu auf einen LKW und Dank der Nachsaison hält sich der Verkehr auch in Grenzen.

Auf dem Grand St. BernardWir wollen eigentlich weiter über den Kleinen Sankt Bernhardpass. Doch Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt. Der Pass ist zügig zu befahren, bis oben. Dann ist Ende. Direkt im Scheitel ist die Grenze, und die Franzosen hatten die Strasse weder geräumt, noch gestreut. Also zurück. Wir machen uns die Entscheidung nicht leicht, aber eine dunkle heranziehende Schneefront lässt keine andere Möglichkeit zu.

Während wir dort oben neben unseren Motorrädern stehen und beratschlagen, hören wir ein entferntes Brummen welches langsam näher kommt. Eine BMW GS, de Fahrer stehend auf den Fussrasten, kommt über die Schneepiste von Frankreich aus hoch gewedelt. Er grüsst kurz und zieht weiter seine Bahn nach Italien hinunter.

Ich denke hier viel dann endgültig meine Entscheidung mich von meiner Kawasaki zu trennen und auf eine Reiseenduro umzusteigen. Wir entscheiden uns zu wenden und wieder ins Aostatal hinab zu fahren. Bei diesem Manöver fährt Frank sich mit seiner BMW fest und muss mit vereinten Kräften befreit werden.

Schnell geht es wieder zu Tal, und wir wundern uns welche Kurvengeschwindigkeit die Gummikuh (BMW Cruiser) von Frank plötzlich zustande bringt. Er ist als Erster unten. Zurück über Aosta, wieder hinauf zum Grand Saint Bernhard und ab durchs Tunnel ins Wallis.

Gefangen im Wallis
Vor Abfahrt im Wallis durch den Lötschberg
In Martigny kommt dann noch einmal die Stunde der Wahrheit. Eigentlich wollten wir über Bern zurück, doch in diesem Tal hatte sich eine Schneefront festgesetzt. Nun war guter Rat teuer. Die Pässe verschneit und unser einziger Fluchtweg durch die Schneefront blockiert. Unangenehm! Wir fahren rechts ran und beratschlagen zumal die Schneefront aus dem Tal näher auf Martigny zu kommt. Es blieb also nur noch der Weg das Wallis hinauf um dann entweder durch den Simplon oder den Furka Autoverlad zu entwischen.

Aber, es gab noch eine Möglichkeit. Die Lötschbergbahn, Autoverladung durchs Tunnel. Gesagt, getan und wir machten uns zügig auf den Weg. Kurz vor Visp bogen wir dann ab in Richtung Goppenstein zur Bahnverladung. Die Strasse dorthin gewinnt entlang der Walliser Talflanke schnell an Höhe, um dann in einem Tunnel in Richtung Goppenstein zu verschwinden. Aber welche Überraschung auf der anderen Seite.

 

 

 

 

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