Col d'Iseran Tour
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2. Januar 2010

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Gerade rechtzeitg zur Tour de France erreichen wir den Col d’Iseran

 

Blick auf MartignyFünfmal hatten wir es schon versucht und waren jedes Mal gescheitert. Entweder war es das Wetter oder eine Vollsperrung. Dieses Mal waren wir jedoch sehr viel cleverer. Wir hatten genau den Tag zur Erstbefahrung des Col d’Iseran gewählt, der genau vor der Tour de France lag. Denn eines wussten wir.

Dieses Event wird sicherlich nicht ausfallen, nur weil ein Pass nicht befahrbar ist. Also würde die Grand Nation alles tun, damit die Fahrradhelden diese Strecke nutzen konnten.

Untergebracht im Hotel Rarnerhof im Süden des sonnigen Kanton Wallis, erwischten wir im Juli 2007 genau das Fenster, in dem es nicht mehr regnete und die Temperaturen teilweise über 35°C im Tale anstiegen. Es war also gar nicht so verkehrt den Hauptteil der geplanten Tour auf einer Höhe über 1.500m zu verbringen.

Nur wie sollten wir die Tour auslegen? Den grossen Bogen wie wir es in der Vergangenheit immer geplant und gefahren waren, den konnten wir nicht wählen weil die Zeit für eine vernünftige Tagestour ohne Raserei nicht ausreichen würde. Der grosse Bogen, wie wir ihn nennen, führt von Martigny über den Grand Saint Bernard, das Aostatal hinauf, dann über den Petite Saint Bernard hinüber nach Bourg Saint Maurice, weiter über den Cormet de Roselend zurück nach Chamonix und über den Col de la Forclaz dann nach Martigny. Aber dieser grosse Bogen war schon eine Tagestour, ohne den fast 100km Abstecher hinauf zum Col d’Iseran.

Vor dem Mont Blanc Tunnel hinter ChamonixAlso war bei der Planung guter Rat teuer. Wie konnten wir das umgehen ohne die ganze Westseite des Petite Saint Bernard Passes bis hinab nach Bourg Saint Maurice zu müssen und ohne die Tour nur als Hin- und Zurück Tour zu planen? Schließlich, nach langem hin und her fanden wir die Lösung.

Also, hin zu unserem Tagesziel sollte es dann doch durch den Mont Blanc Tunnel gehen. Mont Blanc Tunnel – viel haben uns abgeraten – zu stickig, heiß, es stinkt, gefährlich, solche Argumente mussten wir uns vor der Tour anhören. Alles Quark – die Realität sah dann doch ganz anders aus.

Nach dem Tunnel auf der italienischen Seite sollte es dann rechts hinüber nach Frankreich über den Petite Saint Bernard gehen und unser Magellan Navigationssystem zeigte uns eine kleine Querroute, welche nach der 3ten Serpentine auf der Westseite, fast auf gleicher Höhe entlang den Höhenzügen des Val d’Isere hinüber zum Col d’Iseran führte.

Das sah sehr gut aus. Zurück dann den gleichen Weg, ausser dass wir dann im Aostatal den Weg rechts hinab nach Aosta wählten um von dort dann gegen Abend zurück nach Martigny über den Grand Saint Bernard zu kommen. Die Tour stand und es passte von der Temperatur her. Wir würden das Aostatal also am späten Nachmittag durchfahren und dann ganz schnell wieder auf die kühlen Höhen des Grand Saint Bernard entschwinden.

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