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Brig, Grenze zwischen Wallis und Goms?
Brig stellt die Grenze zwischen dem Wallis nach Süden und dem Goms nach
Norden dar. Hier befindet sich einer der Knotenpunkte der Furka-Oberalp Bahn
und im Mittelalter war Brig ein wichtiger Säumerknotenpunkt für den Handel ins Tessin.
Von Brig ausgehend folgend wir der jungen Rhone, auch Rotten genannt
flußaufwärts, denn ihre Quelle am Rhonegletscher zwischen Grimsel und Furka ist unser Ziel.
Das Wallis, vielen nicht bekannt, ist der Kanton mit den meisten Sonnentagen.
Entsprechend warm ist es im Goms.
Dieses Hochtal liegt auf 1.300 m und einige leicht bekleideten
Biker hatten sich hier schon während einer Tour einen Sonnenbrand geholt.
Zügig kurven wir in Richtung Furkapaß. Die kleinen
Ortschaften am Wegesrand zeigen noch den typischen Baustiel der Walser, die dieses Tal in früheren Tagen besiedelt hatten.
Es lohnt sich ab und zu anzuhalten und ein paar schöne Photomotive einzufangen.
Gletsch und der Rhonegletscher
Bei Oberwald haben wir das Ende des Goms erreicht und die
Straße windet sich nun in abenteuerlichen Serpentinen links einem Taleinschnitt folgend den Berg hinauf, immer streng der alten
Trasse der Furkabahn und der Rhone folgend.
Man genießt einen bombastischen Ausblick auf die Kehren der südlichen
Grimselpaßstraße, ja es scheint, als ob der Berg nur aus Kehren bestünde.
Kurz darauf erreichen wir Gletsch. Dieser Ort war in früheren Tagen schon
bekannt, war er doch Ziel des englischen Hochadels, der hier angesichts des
Rhonegletscher und der guten Luft oft verweilte. Gletsch besteht heute noch aus mehreren Hotels und Herbergen, sowie des Betriebshofes der
Interessengemeinschaft Furkabahn.
Diese Interessengemeinschaft hat inzwischen eine Aktiengesellschaft zum
Erhalt der historischen Furkabahn gegründet und im Sommer ziehen Kolonnen
von freiwilligen den Furka hinauf um die Bahnstrecke wieder einsatzbereit zu bekommen.
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