5 Pässetour
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2. Januar 2010

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Alte Gotthardstrasse kurz hinter AiroloDer alte Gotthard

Von Airolo, über Ambri, Faido nach Biasca folgen wir der ehemaligen Gotthardstraße. Die Straße windet sich zwischen den Berghängen von links nach rechts und wird das eine mal von der Gotthardeisenbahn und das andere mal von der Autobahn geschnitten.

Bizzare Felsen, kühne Eisenbahnkonstruktionen und elegante Autobahnbögen unterbrechen die Fahrt des öfteren. Interessant ist vor allem die Gotthardbahn, die sich in mehreren Tunnels nach oben schraubt.

Wie in einem Karussell verkehren die Züge bergauf und bergab im 5 Minuten Takt. Die Landschaft verändert sich in einzelnen Stufen. Oben bei Airolo noch schroffe Felsen und schmale Schluchten, folgt die erste Terassenstufe in der Höhe von Faido, wo die Bahn ebenfalls über mehrere Kehrentunnel den Höhenunterschied kompensieren muß.

Danach ein etwas geweitetes Tal, welches sich kurz vor Biasca zur Talebene nach Bellinzona hin ergießt, überwacht von der alten Festung kurz vor Bellinzona. Da so gut wie kein Verkehr herrscht, erreichen wir bald darauf Biasca und halten uns rechts entlang der Berge über Lodrino und Moleno in Richtung Locarno.Übersichtskarte Lago Maggiore

 

Das Cento Valli

Locarno wird inzwischen durch ein Tunnel umfahren, welches uns recht zügig nach Tegna und ins Cento Valli bringt. Das Tal der hundert Täler ist mehr oder weniger eine ganz smale Straße, die am rechten Berghang angeklebt uns in tausenden von Kurven in Richtung Domodossola bringt.

 Eine reale Geschwindigkeit von mehr als 30km/h ist kaum realisierbar, was uns erlaubt die Landschaft dieses Naturspektakels in allen Details zu genießen. Kommt dann einmal ein Auto entgegen, wird es eng, denn die Italiener kennen diese Strecke und fahren entsprechend zügig.

 

Das CentovalliBei Re überqueren wir die Grenze, zurück nach Italien. Hier öffnet sich die Straße wieder auf eine normale Breite und über Santa Maria Maggiore erreichen wir dann wieder Domodossola und streben dem Lago Maggiore unserem Ausgangsziel zu.

Auf dem Zeltplatz angekommen, stürzten wir uns zu allererst in die Fluten des Lago und ließen dann die Tour bei einer guten Pasta ausklingen.

Bella Italia!

 

 

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