Willi on Tour
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15. Juli 2007

Gästebuch

Unser Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.Schneeballschlacht am Flüela
Nachdem das nun mit dem „spontanen“ Leistungsverlust von Willi’s Mopped geklärt war, gönnten wir uns noch eine ausgiebige Schneeballschlacht bei herrlichem Sonnenschein, bevor wir uns auf den Weg hinab ins Engadin und dem Inntal machten. Ja es hat schon seinen Vorteil schon im Juni, wenn die ersten Pässe öffnen, nach Graubünden auf Motorradtour zu gehen. Blühende Wiesen im Talgrund, Schnee noch auf den Passhöhen und was natürlich viel wichtiger ist, die Chance auf schönes Wetter mit klarer Fernsicht für die schönsten Photos.

Unten Im Engadin angekommen biegen wir rechts ab und folgen dem Inn stromaufwärts nach Sankt Moritz. Wie passieren Sankt Moritz und die herrlichen Seen des Oberengadin und tauchen dann über den Malojapass hinab ins Val Bregaglia, dem Bergell. Im Bergell findet sich die Verzweigung zum Septimerpass, der in einigen Stücken noch die urtümliche römische Strassenoberfläche aufweist.

Willi erzählte mir auch während der Pause auf dem Malojapass von einem Seitenabstecher im Bergell, den ich aber hier nicht noch erwähnen möchte. Dies in einem anderen Reisebericht.

Wo es die echten Spezialitäten gibt.
Langsam nimmt die Temperatur zu und wir spüren bereits den Flair von Italien, denn die Grenze ist nicht mehr weit. Unser Plan ist es über Chiavenna und den Splügen wieder hinüber nach Graubünden und den Heinzenberg zu gelangen. In Castasegna geht es dann über die Grenze und wir sind in Italien, in der Lombardei. Doch kurz nach der Grenze hat Gott im kleinen Örtchen Villa di Chiavenna die Grotta von Ghiggi geschaffen.

Wie, ihr wisst nicht was eine Grotta ist? Nun, zuerst einmal eine urige italienische Wirtschaft mit exzellentem Essen und einer traumhaften italienischen Küche. Zusätzlich ist es ein Felsenkeller, angefüllt mit den schönsten italienischen Köstlichkeiten. Den Besuch einer Grotta muss ich einfach empfehlen. Ob jetzt in der Lombardei oder im Tessin, ob hier bei Ghiggi oder auf der Südseite des Lukmanierpasses. Es ist ein kulinarisches Erlebnis und beinhaltet eigentlich alles was man von „Bella Italia“ eigentlich durch den Magen spüren kann.

Hier bei Ghiggi gibt es alles was das Feinschmeckerherz begehrt. Sämtliche Käsesorten, Modena Essig, handgepresstes Olivenöl, Salami, Schinken, Speck in allen Variationen und Hochprozentiges. Wir sind schon so oft diese Strecke gefahren, jedoch haben wir diesen Ort der Köstlichkeiten nie gesehen. Ich bin nur froh dass ich nicht mehr so viel Platz in meinen Koffern habe, denn meine Frau ging natürlich als alter Feinschmecker direkt auf Shoppingtour. Aber seht selbst.

Das nachstehende Panoramabild lässt sich durch Anklicken als Pixmaker - EXE-Datei laden (383kb), auf dem PC speichern und ausführen. Es ist eine selbstlaufende 230° Grad Panoramadarstellung der Grotta Ghiggi. Geht einfach mal auf eine virtuelle Einkaufstour und wenn ihr das nächste Mal dort in der Ecke seit, fahrt um Gottes Willen nicht vorbei, sondern gönnt Euch einfach mal eine Spaghetti und dazu ein paar tagesaktuelle italienische Vorspeisen.
Die Grotta von Ghiggi

Jeder schöne Tag neigt sich einmal zu Ende und bei Ghiggi fliegt die Zeit. Mit gefülltem Magen und dem tollen Geschmack noch auf den Geschmacksnerven machen wir uns wieder auf den Weg nach Chiavenna. Heute, nach dem Esserlebnis machen wir in Chiavenna keinen Stop mehr am Kreisverkehr. Hier, wo die Strasse rechts ab in Richtung Splügen abzweigt, direkt am Kreisverkehr, befindet sich eine schnuckelige kleine italienische Bar mit exzellenten Espresso und italienischem Eis. Heute jedoch winken wir nur kurz den Bikern zu und dann geht es den Splügen im Abendlicht entgegen.

Wir hätten es wissen müssen. Natürlich kennt Willi den Grenzbeamten. Ein längerer Austausch über Wetter und Wohlbefinden und wir werden durch gewunken. Im Rheintal rechts ab auf die alte Bernardino Passtrasse und über Andeer, Zillis und die Via Mala zurück nach Thusis und ins Berggasthaus Beverin. Und, ach ja, dort trafen wir natürlich die Mopped Kollegen vom Flüela, die bei Willi nächtigen wollten. Das Gelächter war natürlich gross ihn mit seiner „flügellahmen“ Bandit hier wieder zu treffen. Na ja. so klein ist eben die Welt. bei einem herrlichen Kapuns und einem Qöllfrisch aus dem Appenzeller Land lassen wir den Abend dann ausklingen.

Sali bis zum nächsten Mal.

 

 

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