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Das Prinzip der Schmierung
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Wie kommt Öl automatisch auf die Kette?
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Das Rad dreht sich und erzeugt einen Impuls pro Umdrehung, also ca. alle 1600mm......1
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Eine kleine Schaltung entprellt den Impuls vom Rad, teilt durch 16 und speichert die
Impulse zwischen.....2
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C-Control wertet aus und steuert die Anzeige und die Pumpe......3
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Die Pumpe schmiert die Kette, jedoch nur bei einer Geschwindigkeit größer 30km/h! 4
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Allgemeines
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In fast
allen elektrischen und elektronischen Geräten sind
Microcontroller zu finden. Ob in der Waschmaschine, Stereoanlage, im Auto oder in Maschinensteuerungen - überall übernehmen diese Bausteine Aufgaben, die noch vor einigen Jahren mit komplexen Schaltungen gelöst wurden. Heute genügt ein einziger Microcontroller, der durch unterschiedliche Programmierung (fast) alle Aufgaben erledigen kann. Mit C-Control hat Conrad ein Microcontrollersystem geschaffen, das sehr flexibel, ausbaufähig und vor allem preiswert ist.
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Die Aufgabe, die er beim Schwaboiler zu übernehmen hat lautet ganz einfach: - Zähle die Umdrehungen des Vorderrades und pumpe nach einer vom Fahrer frei
einstellbaren Strecke eine bestimmte Menge Öl auf die Antriebskette.
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Funktion
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Wie werden Radumdrehungen gezählt?
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Man
kennt in Bikerkreisen inzwischen schon die kleinen Fahradtachos vom Typ BC700, die über einen kleinen Magneten an der Bremsscheibe die Geschwindigkeit sehr genau
messen. Das gleiche Prinzip wird hier angewendet. Ein kleiner Magnet an der Bremsscheibe schaltet ein Reed-Relais, welches an der Vorderradgabel befestigt
ist. Für unsere Anwendung wird ein Umschaltrelais verwendet (Conrad Best.Nr.503703). Die Impulse werden über zwei 7400 NANDs entprellt und in einem Teiler durch 16 geteilt. Ein 4-bit Zähler zählt die Impulse. Der Microcontroller liest diesen Zähler aus und setzt ihn nach dem Auslesen wieder auf Null.
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Kurze Rechnung:
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Ausgehend
von einem Radumfang von ca. 1600mm und einer maximalen Geschwindigkeit des Motorrades von 300km/h,
ergibt sich eine Geschwindigkeit von etwa 84m/s. Der Magnet passiert also das Reedrelais ca. 50 mal pro Sekunde, was einer Frequenz von 50Hz entspricht. Die Impulse werden durch 16 geteilt, was einer Zählfrequenz von etwa 3.2Hz entspricht. Der 4-bit Zähler kann maximal bis 16 zählen, muß also spätestens nach einer Zeit von 5 Sekunden vom Microcontroller ausgelesen werden, bevor es zum Überlauf kommt. Der Microcontroller liest in Abständen von Millisekunden aus. Es kann also kein Überlauf des Zählers stattfinden.
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Wie werden die Impulse ausgewertet?
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Das
Programm des Microcontrollers ist sehr flexibel veränderbar. In unserem Falle summiert es die eingehenden Impulse und vergleicht die Summe mit dem Wert, den der
Fahrer vorher eingegeben hatte. Ist der Zählwert gleich oder größer wie der Vergleichswert, wird die Ölpumpe freigegeben, aber noch nicht gestartet.
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Das Ding mit der Geschwindigkeit.
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Es wäre
nun dumm, würde dieser Wert genau dann erreicht, wenn das Motorrad vor einer Ampel anhält. Man stelle sich einmal vor, die Kette steht still und die Pumpe pumpt Öl.
Dies wäre eine schlechte und gefährliche Lösung. Deshalb sieht das Programm vor, daß die Pumpe nur dann pumpen kann, wenn die Geschwindigkeit des Motorrades mindestens
30km/h beträgt.
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Die Pumpe pumpt.
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Sind
beide Voraussetzungen erfüllt, dann steuert der Microcontroller ein Relais an und die Pumpe pumpt solange Öl, wie es vom Fahrer programmiert wurde. Ein Wert von alle 25km
eine Menge von 5ml ist vollkommen
ausreichend. Selbstverständlich kann dieser Wert während der Fahrt beliebig verändert und angepaßt werden. Zur Verwendung kommt eine Pumpe von Thomas und ein Ölbehälter von Bürkle, der sowohl aus Kunststoff wie auch aus Aluminium bestehen kann.
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