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Die
Schaltung wurde von mir auf ein Folienlayout übertragen und dann im Fotoverfahren entwickelt und geätzt. Als Ersatz für den Operationsverstärker TL 081 CP (Conrad
Bestell-Nr. 175331), der einen OP beinhaltet, gibt es noch den TL 082 CP (Conrad Bestell-Nr. 175340), der baugleich ist, jedoch zwei der Ops beinhaltet. Da der TL 081 CP
nicht lieferbar war, habe ich auf den TL 082 CP zurück gegriffen. Der Aufbau ist problemlos. Mehr Details findet Ihr auch noch bei Possi.de.
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Sowohl
die Schaltung, als auch der Sensor wurden von mir in jeweils ein Metallgehäuse eingebaut. Der Sensor in das Aluminium Faltblechgehäuse (Conrad Bestell-Nr. 520012) und die
Schaltung in das Aluminium Spritzgussgehäuse (Conrad Bestell-Nr. 541613). Die Leitung vom Sensor zur Schaltung wurde als zwei-adrige abgeschirmte Variante ausgeführt, da
das Sensorsignal sonst durch Störimpulse der Lichtmaschine und der Zündung beeinträchtigt wird.
Das
Sensorgehäuse wurde mit der Abschirmung der Sensorleitung verbunden. Die andere Seite der Abschirmung wiederum zusammen mit dem Minuspol an das Metall des
Schaltungsgehäuses angeschlossen. Somit entsteht keine Masseschleife. Danke nochmals für die vielen Erfahrungsberichte per E-Mai und das Feedback aus dem Varadero Board.
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Der
Sensor besitzt zwei Anschlusstutzen für den Durchfluss. Hierbei ist beim Einbau unbedingt die Durchflussrichtung zu beachten. In das Metallgehäuse wird links und rechts
ein Schlitz mit 10mm Breite ausgesägt. Der Sensor selbst lässt sich am einfachsten mit einem Heisskleber im Gehäuse befestigen.
Da
jedoch die beiden Stutzen des Sensors 6mm und 8mm Durchmesser haben, lässt sich die 10mm Benzinleitung der Varadero nicht anklemmen. Hierfür gibt es im Baumarkt im
Heizungssektor Kupferhülsen 15x1. Diese haben einen Aussendurchmesser von 10mm, eine Länge von 15mm und eine Wandstärke von 1mm. Durch geringes Bearbeiten des
Sensorstutzens mit einer Feile, lassen sich diese Hülsen bequem überstülpen. Zuvor jedoch wurde von mir ein 1.5mm Kupferdraht aufgelötet, der ein Abrutschen des Schlauches
verhindern soll.
Das
ganze wird dann mit 2 Komponenten Klebstoff aufgefüllt und mit einem Heissgebläse erwärmt, damit der Kleber flüssiger wird und in alle Ritzen verläuft. Zuvor muss jedoch
der Sensoreinlass verschlossen werden. Ich verwendete hierfür ein Stück der 2-adrigen abgeschirmten Leitung, die ich zuvor eingefettet hatte, damit das Harz nicht haften
kann. Nach ca. zehn Minuten ist das Harz gehärtet und das Kabelstück kann durch Drehbewegungen aus dem Anschlusstück entfernt werden.
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Die obere Zeichnung zeigt den blau markierten Bereich, der durch das Giessharz
ausgefüllt wird. Die Installation an der Varadero erfolgt in der von der Benzinpumpe kommenden Leitung, zwischen Pumpe und Vergaserverteiler (siehe Photo).
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Als Startwert für den Fahrradtacho sollte der Wert 1960 dienen. Possi’s Wert von
1400 ergibt bei der Varadero eine Abweichung von 35%. Mit 1960 lag bei mir die Toleranz bei kleiner 2%.
Dies müsste jedoch von Motorrad zu Motorrad trotzdem unterschiedlich sein. Also
nach dem Tanken Benzinmenge notieren, Anzeige vergleichen und die prozentuale Abweichung auf den Wert 1960 übertragen. Spätestens nach der dritten
Tankfüllung ist die eben beschriebene Genauigkeit erreicht.
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Das
Bild zeigt den Durchflussmesser von Conrad, in das Aluminiumgehäuse. Beide Schlauchenden sind mit 10-12mm Schlauchschellen gesichert.
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So
sieht das Cockpit der Varadero aus. Rechts neben dem GPS ist die Anzeige des Spritmessers installiert. Ein normaler BC700 Fahrradtacho, der nun anstatt der Trip Kilometer,
die verbrauchte Spritmenge bis auf 2 Stellen hinter dem Komma anzeigt.
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