Italienische Neo-Klassiker

Moto Morini möchte mit der neuen Baureihe Seiemmezzo den Neustart vorantreiben.

Mehrere Traditionsmarken, gerade aus Italien, befinden sich seit einiger Zeit in chine­sischem Besitz. Das Konzept ist einfach – und erfolgreich: Design und Entwicklung finden in Italien statt, gebaut werden die daraus entstehenden Modelle kostengünstig in den Fernost-Fabriken der neuen Besitzer.

In diese Erfolgsspur möchte nun auch Moto Morini einfädeln. Die Enduro X-Cape aus dem Vorjahr stellt die Basis dafür dar. Befeuert vom gleichen 650er-Zweizylinder mit 61 oder wahlweise auch 48 PS legt der Morini-Eigner Zhongnen nun zwei Seiemmezzo-Modelle nach. Der Name – Sechseinhalb – deutet auf den Hubraum hin und greift auf klassische Morini-Bezeichnungen aus den 1970er Jahren zurück. Das eher straßenorientierte Modell heißt STR, während die SCR einen Scrambler darstellt, dem durchaus auch leichte Offroad-Einsätze zuzutrauen sind.

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Am Scrambler fallen das höhere Frontschutzblech, eine sportive Cockpit-Verkleidung sowie die gold-eloxierte Gabel ins Auge. Die Sitzbank ist zudem abgesteppt und mit braunem Kunstleder bezogen, während bei der STR ein angerauter schwarzer Bezug zum Einsatz kommt.

Für beide Modelle stehen jeweils drei Farbvarianten zur Auswahl. Die STR rollt für 7.585 Euro vom Händlerhof, für den Scrambler sind 7.985 Euro hinzublättern. Mehr Infos zu diesen Modellen gibt es in ALPENTOURER 5/2022.

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