Yamaha baut mit MT-10 erfolgreiche MT-Reihe aus

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Im fernen Japan wird man wohl neidischen Blickes auf den Erfolg der nackten BMW S 1000 R geschaut haben. Bei Yamaha hat man aber auch reagiert und sich wohl gedacht: Moment, einen sportlichen Vierzylinder in diesem Hubraumsegment haben wir auch, das Triebwerk der supersportlichen R1. 160 – und mehr – PS kann dieser Vierzylinder schon lange. Und eine Baureihe, der ein solches Modell die Krone aufsetzt, gibt es bei Yamaha ebenfalls: die erfolgreichen MT-Modelle. Also ist der Schritt in die nackte Oberklasse ein überaus logischer.


Mit der MT-07 sowie der MT-09 hat Yamaha bereits vorgemacht, wie man ein ganz frisches Marktsegment erfolgreich besetzt. Die MT-10 soll also nun das Sahnehäubchen am oberen Ende der Leistungsskala werden. Und weil die Japaner in ihrer MT-Reihe auch schon eine 125er vorzeigen können, darf sich der geneigte Kunde von Einstieg bis zum Aufstieg auf Markentreue ohne Umstieg einrichten.

Eigentlich haben wir ja eher mit einer MT-07 Tracer gerechnet, die während der Saison bereits mehrfach auf Testfahrten gesichtet wurde. Doch haben die Japaner deren Vorstellung wohl wegen des MT-10 Engagements verschoben. Jetzt dürfen dann aber auch bald Wetten abgeschlossen werden, ob es eine MT-10 Tracer als Gegenstück zur S 1000 XR geben wird.

Allerdings halten wir bei ALPENTOURER auch nicht mit unserer Kritik an der derzeitigen Leistungsexplosion zurück. Naked Bikes oder auch Allrounder mit Supersportler-Allüren – das verträgt sich unserer Meinung nach nicht. Doch dem Markt scheint es zu gefallen. Und was sich verkauft, wird eben auch gebaut.

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