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Das Timmelsjoch, immer wieder gerne gewählt als mautpflichtige Verbindung zwischen Nord- und Südtirol. Mit 2.509m auch nicht gerade der niedrigste Alpenübergang, steht die Höhe doch direkt nach dem Stilfser Joch. Die Strasse ist auf der österreischischen Seite mautpflichtig.
Vom Fernpass oder dem Hahntennjoch aus dem Norden kommend wählen viele Tourenfahrer diesen Übergang, bringt er doch bereits die ersten Eindrücke der Passtouren die da schon auf einen warten. Aus dem Inntal kommend steigt man in das Ötztal in Richtung Süden ein, welches jedoch ausserhalb der Skisaison einen eher trübseeligen Eindruck hinterlässt. In gut und breit für den Wintersport ausgebauten Strassen geht es das Ötztal hinauf, ab und zu durch eine kleine Ortschaft unterbrochen.
Erst am Ende des Tals, hinter Sölden wird es dann für den Tourenfahrer interessant. Hier zweigt rechts die mautpflichtige Strasse hinauf zum Ventertal ab. Links geht es einige Kehren hinauf zur österreichischen Mautstelle. Einige Kehren folgen, dann geht es durch eine sehr lange Lawinengalerie, welche einen dann rechts in ein kleines Hochtal hinauf zum Timmelsjoch ausspuckt. Hier, oberhalb der Baumgrenze zeigt sich die Landschaft nur noch steinig, feucht, neblig und grün durch den Moos- und Flechtenbewuchs.
Auf der Passhöhe ist die Grenzstation seit der Europäischen Union stillgelegt und verlassen. Nur ein kleiner Gasthof bringt noch etwas Abwechslung. Hinunter in’s Passeiertal geht es dafür um so spektakulärer. Durch Felsentunnel, welche im Winter mit grossen Holztoren verschlossen werden geht es weiter in Richtung Süden. unendliche Serpentinen mit einem herrlichen Blick in’s Passeiertal lassen Freude aufkommen. Die Strasse ist zwar schmal, aber dennoch gut ausgebaut. Nach einigen Kilometern taucht man in die Waldgrenze ein und es geht dann immer noch in etlichen Serpentinen weiter bis San Leonardo.
Von hier aus zweigt links die Strasse ab hinauf zum Jaufenpass. Rechts folgen wir dem Weg durch das Passeiertal bis nach Meran. Dieser Teil des Tales ist selbst in der Nebensaisson sehr stark befahren und durch die vielen kleinen Ortschaften zieht sich die Strecke sehr lange bis nach Meran.
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