Passo di Rolle

 

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12. Februar 2013

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Passo di Rolle

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

durchgehend

1.989m

Predazzo - Fiera di Primiero

42 km 

N 46°17´47”    E 011°47´18”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

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Detailkarte  Google Maps Karte

Panorama Passo di Rolle

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Während des Dolomitenkrieges erlangte der Passo di Rolle traurige Berühmtheit, verlief doch eine der Hauptkampflinien enlang der Bergkette am Pass. Heute beherbergt die Region um den Passo di Rolle einen traumhaften Nationalpark, den Parco Naturale Panevéggio - Pale. Der Pass verläuft von Süden nach Norden durch das Val Cismon bis zur Passhöhe und knickt dann nach Westen ab, wo er das Val Travignolo durchschneidet. Idealerweise befährt man den Passo di Rolle von Süden her kommend. Empfehlenswert ist der Einstieg über den Passo di Brocon oder den Passo Cereda.San Martino di Castrozza

Beginnen wir an der Stelle, wo der Passo Cereda von Osten kommend auf die Passo di Rolle Passstrasse trifft, in Fiera di Primiéro (722m). Jedes Jahr sehe ich unzählige Motorradfahrer, die vom Passo di Rolle herunterkommen und den Einstieg in den Passo Cereda suchen. Zugegeben, wenn man nicht genau aufpasst, fährt man vorbei. Hier der Tipp - der Abzweig ist beschriftet mit Tonadico, Gosaldo und Agordo. Passo Cereda ist sehr klein geschrieben.

Nun, wir wollen aber in die umgekehrte Richtung und machen uns aus Fiera di Primiéro auf den Weg nach Norden, hinauf zum Pass. Die Strasse ist gut ausgebaut und verläuft in unzähligen teils leichten Kurven, unterbrochen durch wenige Serpentinen am westlichen Hang des Val Cismon meistens durch viel Wald. Wer diese Strecke einmal gefahren ist, weiss warum wir den Pass immer versuchen von dieser Seite her zu fahren. Nach etwa zwölf Kilometer wird San Marino di Castrozza erreicht.

San Marino di Castrozza (1.444 m) ist heute ein klassischer Touristenort, war jedoch in der Vergangenheit Ziel von berühmten Persönlichkeiten wie dem König von Belgien, dem Schriftsteller Dino Buzzati, Cesare Battisti, der das Tal von San Martino das "arroganteste Amphitheater der dolomitischen Alpen" nannte und schließlich Stradivari , der häufig in den "Geigenwald" ging, um das passendste Holz für seine Musikinstrumente auszuwählen. In der Vergangenheit kamen die Venezianer zu diesem Wald, um das beste Holz für ihre Schiffe zu finden. Heute sind die Wälder geschützt und hier kann man Flora und Fauna in ihrer integralen Schönheit bewundern.

Hinter San Marino di Castrozza fängt der eigentliche Kurvenzauber an. In lichten Nadelwäldern geht es Serpentine über Serpentine nach oben. Oberhalb der Baumgrenze erblickt der Reisende links und rechts des Weges zwei mächtige Gebirgsstöcke, zwischen denen sich die Passstrasse nach oben schlängelt. Auf der Passhöhe angekommen empfiehlt es sich über die Kuppe hinweg zu fahren, um nach etwa 200m auf der rechten Seite im Freien einen Cappuchino zu trinken.

Von hier ab geht es weiter im Nadelwald, leichten Serpentinen folgend, durch den Nationalpark. Nach etwa sechs Kilometer wird eine Abzweigung erreicht. Hier trifft die Passstrasse des Passo di Vallès von rechts kommend auf die Strasse des Passo die Rolle. Dies ermöglicht den schönen kleinen Umweg über den Passo di Vallès und den Passo di San Pellegrino nach Moena in’s Fassatal. Wir folgen der Passstrasse weiter nach Westen, vorbei am Lago di Panevéggio bis hinab nach Predazzo (1.014m) im Fassatal. Von hier geradeaus geht’s zum Lavazè Joch und zum Passo Manghen, rechts herum in Richtung Moena und der Grossen Dolomitenstrasse.

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