Malojapass

 

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12. Februar 2013

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Schweiz

Malojapass

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

durchgehend

1.815m

Soglio - Maloja

44 km 

N 46°23´53”    E 009°41´43”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Malojapass, Kulm

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Maloja FerienDer Malojapass war schon zu Zeiten der Römer Teil einer wichtigen Alpentransversale und führte von Comum (Como) über den Malojapass, den Julierpass bis ins Rheintal nach Chur und weiter über Brigantium (Bregenz) nach Augusta Vindelicum (Augsburg). Der seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert begangene Pass wurde endgültig im Jahre 1839 zur Fahrstrasse ausgebaut.

Der Malojapass ist aus der letzten Eiszeit übrig geblieben, als die zurückweichenden Gletscher durch ihr hohes Gewicht Übertiefungen zurückliessen. Der Malojapass ist daher im eigentlichen Sinne nur ein „Halbpass“, führt die Passhöhe doch auf etwa 1.800m leicht abfallend ins Engadin weiter. Der Pass selbst überwindet hier aus dem Bergell herauf kommend etwas um die 400m Höhenmeter. Das hinter Maloja liegende Oberengadin mit seinem Seengebiet wurde vom zurückweichenden Gletscher geschaffen und weist daher die typische Wannenform auf.

Die Seen Lej da San Murezzan, Lej da Champférs, Lej da Silvaplana und Lej da Segl sind vermutlich aus Toteis entstanden und unterliegen durch die steilen Berghänge der seitlichen Berge, bedingt durch den Geröll- und Schutteintrag in die Seen, einer enormen Erosion. Die Seen, erkennbar an den stetig wachsenden Flussdeltas, werden langsam zugeschüttet.

Blick auf MalojaDas Bergell ist das noch zu Graubünden zugehörige Landschaftsgebiet vom Maloja hinab ins Tal bis zur Schweizer - Italienischen Grenze. Maloja war früher einmal die Maeinsäss (Feriensitz) der Bauern aus dem Bergell und gehört daher heute noch politisch zum Bergell. Der Maloja Pass ist die Hauptverbindung zwischen dem italienischen Städchen Chiavenna, nördlich des Lago die Como und dem Schweizerischen Engadin mit den Orten Silvaplana und St. Moritz.

Wir starten in Chiavenna mit seinem original italienischen Flair in 325m Höhe und folgen der Strasse in östlicher Richtung durch das Tal Val Bregaglia (Bergell), auf der linken Seite des kleinen Flüsschens Mera. Kurz nach Chiavenna, wir haben inzwischen 697m Höhe erreicht, stossen wir auf ein kleines Örtchen Castasegna und die Schweizer - Italienische Grenze. Die Strasse führte früher durch Castasegna teilweise einspurig und wurde durch eine Ampelanlage geregelt. Inzwischen wurde diese Engstelle jedoch durch eine Umgehungsstrasse behoben. Ein kleiner Abstecher in den Ort lohnt jedoch allemal.

Bis jetzt war von einem Pass noch nichts zu merken. Die Strasse bis Castasegna führt leicht bergauf und weist nur wenige Kurven auf. Auf der Strecke von Chiavenna zum Malojapass passiert man kurz hinter der Grenze in Villa die Chiavenna die Grotta von Ghiggi. Dieser Ort ist absolut sehenswert und eine Goldgrube für Alle bei denen die Liebe durch den Magen geht. Von der luftgetrockneten Salami bis zum leckeren Rotwein findet der Feinschmecker hier alles. Aber Vorsicht, manche “Schnäppchen” sind keine und im Topcase ist nur begrenzt Platz.

Grotto von Ghiggi im Bergell
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Die Strasse ist ab der Grenze in typisch guter Schweizer Qualität und weist bis kurz vor dem eigentlichen Pass keine wesentlichen Kurven auf. Dann jedoch, etwa 3 Kilometer vor der eigentlichen Passhöhe, erklimmt die Passtrasse in einigen sehr schönen engen Serpentinen die letzten Höhenmeter um in Maloja, am südlichsten Ende des Engadin auf 1.815m zu enden.

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