Col du Petit
Saint Bernard

 

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5. März 2013

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Italien - Frankreich

Kleiner Sankt Bernhard

Col du Petit St. Bernard

geöffnet

Passhöhe

von - nach

Länge

GPS - Koordinaten

Mai - Oktober

2.188m

Les Lances Pre - Saint Didier

57 km 

N 45°40´50”    E 006°53´03”

Detailkarte  detaillierte Paßkarte

Bildersammlung  Photos zum Paß

 

Detailkarte  Google Maps Karte

Panoramabild Col du Petit Saint Bernard

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Der kleine Sankt Bernhardpass, oder auf französich Col du Petit Saint Bernard verbindet Italien aus dem Aostatal mit Frankreich der Region Savoyen. Am oberen Ende des Aostatales, südlich des mächtigen Mont Blanc, gibt es nur drei Möglichkeiten das Tal zu verlassen. Entweder durch den mautpflichtigen Mont Blanc Tunnel, links über den kleinen Sankt Bernhard Pass, oder den gleichen Weg zurück, den man gekommen war.

Normalerweise hat der Pass je nach Schneelage bereits im Mai geöffnet, ziemlich sicher jedoch zu Pfingsten, möchte man doch den Motorradtourismus gerade zu Pfingsten nicht versäumen. Wir befahren den Pass von Nordost her kommend aus dem Aostatal ab dem kleinen Örtchen Pré St. Didier. Die Strasse hier ist gut ausgebaut und bietet etliche Kehren (Tornanti) und Tunnel, welche durch bewaldete Hänge hinauf zu dem Skiörtchen La Thuile führen.

La Thuile selbst liegt in einer Talsenke und ist das ganze Jahr über erreichbar. In der Nebensaison jedoch wirkt der Ort wie ausgestorben. Die Passtrasse verlässt den Ort in einer weiten Rechtskurve nach Norden und führt über Almen weiter nach oben. Hier ist der Strassenbelag schon etwas schlechter und die Strasse schmaler. Der Pass steigt in einem wilden Kurvenorchester nach oben und erlaubt bis über die Baumgrenze immer den Blick hinab nach La Thuile und im Hintergrund das Aostatal.

Etwa 2.000m vor der Passhöhe befinden sich einige verlassene Gebäude, ebenso sieht es auf dem Pass aus. Seit der europäischen Wiedervereinigung ist die Grenzstation auf dem Pass verlassen, die Gebäude verrammelt und dem Verfall preisgegeben. Einzig ein kleines Restaurant auf der italienischen Seite hält sich wacker und bietet örtliche Spezialitäten. Wir durchfahren das Hochplateau und etwa 1.000m hinter der Grenze auf der französichen Seite finden wir noch ein Hotel auf der rechten Seite, welches aber um diese Jahreszeit (Pfingsten 2006) noch geschlossen hat.

Zwei mächtige Monumente säumen den Weg kurz bevor die Strasse das Hochplateau verlässt. Das Eine zeigt den heiligen Sankt Bernhard mit dem Hirtenstab in Übergrösse, das Andere gedenkt der Opfer des Krieges. Selbst diese abgelegene Gegend war vom Krieg nicht verschont geblieben. Kurz darauf (etwa 8km) ereichen wir einen weiteren Skiort, La Rosière. Ab hier ist die Strasse wieder sehr breit und gut ausgebaut und bringt uns zügig hinab nach Bourg Saint Maurice. Dieser Ort erlaubt den Einstieg nach Süden zum Col d’Iseran oder nach Norden zum Cormet de Roselend.

 

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