Die Berge werden orange

Ab 18. August steht Obertauern wieder im Zeichen des Reiseenduro-Treffens Orangemountain.

Bereits seit 2003 treffen sich im österreichischen Obertauern die Freunde von Reiseenduros. In diesem Jahr findet das Event vom 18. bis 21. August statt. Die Veranstaltung ist dabei offen für alle Marken. Wie schon der Name Orangemountain vermuten lässt, kommen die meisten Teilnehmer allerdings auf Adventurebikes aus Mattighofen.

Der Kern der Veranstaltung passt gut zum Inhalt der aktuellen Ausgabe von ALPENTOURER: Für die Teilnahme an Orangemountain sollte man nämlich eine gewisse Vorliebe für losem Untergrund mitbringen. Gefahren wird auf öffentlichen Straßen, meist klein, kurvig, verkehrsarm und manchmal holprig. Und natürlich werden Schotterstraße möglichst nicht ausgelassen. Die „Challenge“ genannten Passagen können schwierig sein, müssen aber nicht gemeistert werden, um ein Ziel zu erreichen. Sie sind immer ein freiwilliges Angebot.

Die Ziele der beiden Tagesausflüge während des Orangemountain liegen heuer im italienischen Bartolotal bei Tavisio sowie am Samstag bei der Hölzlhütte im Pöllautal. Beide Touren sind mit serienmäßigen Reiseenduros zu meistern. Mit einer Hard-Enduro wäre man „overdressed“. Die Veranstalter bitten zudem daran, nicht mit „Krawalltüten“ zu erscheinen, denn es werden sensible Gebiete durchquert, die man auch in Zukunft noch nutzen möchte.

Initiiert wurde Orangemountain von den Brüdern Werner und Christian Schmidt, den Inhabern des bekannten MoHo Motorradhotels Solaria in Obertauern, als gemütliches Zusammensein von Reiseenduristen, die ihre Maschinen auch mal artgerecht ausführen möchten. Fünf weitere Unterkünfte aus dem Ort haben sich seither angeschlossen, sodass allen Teilnehmern ein Dach über dem Kopf sicher ist. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit findet ihr auf der Orangemountain-Webseite.

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